Beratungshilfe

Beratungshilfe wird in außergerichtlichen Angelegenheiten durch das zuständige Amtsgericht am Wohnort gewährt. Voraussetzung hierfür ist, dass der Recht­suchende aufgrund seiner persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nicht in der Lage ist, die Kosten eines Rechtsanwaltes zu zahlen.

Der Rechtsuchende erhält vom Amtsgericht einen Berechtigungsschein und kann so­dann einen Rechtsanwalt seiner Wahl aufsuchen.

Die Beratungshilfe umfasst nicht nur die Beratung, sondern auch die außer­ge­richtliche Interessensvertretung.

Der Rechtsanwalt rechnet die entstandenen Gebühren direkt beim Amtsgericht, welches den Berechtigungsschein ausgestellt hat, ab. Jedoch kann der Rechtsanwalt von dem Rechtsuchenden eine Beratungshilfegebühr in Höhe von 10,00 € Brutto verlangen. Diese Gebühr ist nicht von der Staatskasse zu tragen.

Beratungshilfe kann auch für die Tätigkeit eines Rechtsanwaltes im Verbraucher­insolvenzverfahren gewährt werden mit dem Ziel einer außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern.

Der Vordruck für die Beantragung von Beratungshilfe kann als PdF-Datei herunter geladen werden. Eine Prüfung der Voraussetzungen ist über den hier anwählbaren Link zu dem Programm PKH-fix von Herrn Richter Andreas Kleingünther, derzeit Referent im BMJ, möglich. (Achtung in der Programmversion Stand 23.10.2007 erscheint diese Möglichkeit erst sehr weit unten im Text!)


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