Scheitern der außergerichtlichen Vergleichsbemühungen

Hat nur ein Gläubiger die Zustimmung zu dem außergerichtlichen Vergleichs-vorschlag verweigert, oder einfach nur geschwiegen, gilt der Vorschlag als gescheitert.

Durch die „geeignete Person“ oder „geeignete Stelle“ ist dieses Scheitern auf einem speziellen Formblatt des gerichtlichen Verfahrens (Anlage 2) zu bescheinigen. Ohne diese Bescheinigung kann kein Schuldner einen Antrag auf Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens stellen.

Jetzt muss der Schuldner möglichst unverzüglich bei dem zuständigen Insolvenzgericht den Antrag auf Durchführung des Verbraucherinsolvenzverfahrens durch Einreichung der dafür vorgesehenen Formblätter stellen, denn binnen sechs Monaten nach Unterbreitung des außergerichtlichen Vergleichsvorschlags muss der Antrag bei Gericht eingehen.

Zu beachten hat der Schuldner hierbei, dass die Formulare vollständig, entsprechend den amtlichen Ausfüllhinweisen ausgefüllt werden.
Die Formulare nebst Ausfüllhinweise können beim Bundesministerium der Justiz im Internet herunter geladen werden.


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