Pflichten des Schuldners

Der Schuldner bekommt die Restschuldbefreiung nicht geschenkt.

Er hat vielmehr auch nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens und der Verwertung seines noch vorhandenen Vermögens einige Verpflichtungen.

So ist der Schuldner erhalten wäre der sog. Wohlverhaltensphase einer zumutbaren Arbeit nachzugehen oder eine solche aufzunehmen, zwischenzeitliche Vermögenszuwächse, namentlich Erbschaften teilweise an seine Gläubiger abzuführen und sich eines Treuhänders zu bedienen. Darüber hinaus hat er jeden Wohnsitzwechsel dem Gericht anzuzeigen. Auch ein Wechsel der Arbeitsstelle ist meldepflichtig.

Verstößt der Schuldner gegen diese Pflichten, kann das Gericht bereits während der Wohlverhaltensphase die Restschuldbefreiung versagen. Das Verfahren wäre damit gescheitert.


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