Vorsteuerabzug

Der Vorsteuerabzug betrifft nur Gewerbetreibende, Geschäftsleute und Firmen, aber nie die Privatperson.

Der Begriff stammt aus dem Steuerrecht und betrifft die Einbehaltung und Abführung der Umsatzsteuer. Fast jeder Unternehmer (Heilberufe ausgenommen) weist auf seinen Rechnungen die Umsatz- b.z.w. Mehrwertsteuer aus und vereinnahmt diese. In gewissen Zeitabständen hat er diese Steuer an das Finanzamt abzuführen. Der Unternehmer selbst hat aber beim Wareneinkauf auch Steuern gezahlt. Diese (Vor-)Steuer bekommt er vom Finanzamt erstattet, um eine Doppelbesteuerung zu verhindern. Damit nicht unnötig Geld hin und her geschoben wird, kann der Unternehmer diese Vorsteuer bei Entrichtung der von ihm vereinnahmten Mehrwertsteuer abziehen.

Die in einer Rechnung enthaltene Mehrwertsteuer ist also für einen Unternehmer keine Schadensposition, wenn das Unfallfahrzeug zum Betriebsvermögen gehört und im Unfallzeitpunkt betrieblich genutzt wurde.

In einem solchen Fall erhält der Unternehmer nur den Nettoschaden ersetzt.


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